Beschwichtigungssignale

Beschwichtigungssignale – Calming Signals

File:Hundebegegnungszone Kaprun 06.JPG

Kommunikation der Hunde

Turid Rugaas gründete und leitete die Hagan Hundeskole und arbeitet seit mehr als 30 Jahren hauptberuflich mit Hunden.

Ende der achtziger Jahre begann sie zusammen mit ihren Kollegen die Beschwichtigungssignale von Hunden langfristig und umfassend zu erforschen.

Bei Wölfen findet man bestimmte Merkmale ihrer Körpersprache beschrieben als cut off signals man hat beobachtet das Wölfe diese Signale einsetzen um Aggressionen zu stoppen. Wölfe kommunizieren sehr viel intensiver und direkter miteinander als Hunde.

Turid Rugaas beobachtete weiterhin das Wölfe Meister des Überlebens sind , da sie in ihrem Rudel für Ruhe und Frieden sorgen. so sparen sie ihre Kräfte für die Jagd und die Nahrungsbeschaffung auf, anstatt sie bei unnötigen Konflikten innerhalb des Rudels zu verpulvern.

Hunde haben die selben sozialen Fähigkeiten, wie der Wolf.

Diese Fähigkeit der Konfliktvermeidung über den Einsatz von Beschwichtigungssignalen ist genetisch bedingt.

Hunde haben die selben Fähigkeiten, Konflikte abzuwehren wie der Wolf. Sie können sehr deutlich und direkt sein. Beschwichtigungssignale werden zur Vorbeugung von Konflikten eingesetzt, um Bedrohungen und Probleme zu vermeiden.

Hier einige Signale ( von 32 ) zusammengefasst: 

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das Gähnen ( kennt jeder von seinem Hunde )

ein starkes Signal ist es wenn sich der Hund ablegt ( zB. beim mit einem harten Ton heran rufen und der Hund sich flach auf den Boden legt )

langsame Bewegungen

Wedeln

einen Bogen laufen ( der Hund möchte nicht frontal auf einen anderen Hund zu laufen )

über die Leftzen lecken ( er fühlt sich unwohl in seiner Situation)

Abwenden ( z. B . bei einer Umarmung die der Hund nicht als angenehm empfindet den Kopf abwendet) ,dieses Kopf abwenden wird sehr häufig genutzt

die fordere Pfote anheben

das Erstarren oder auch einfrieren

auf den Boden schnüffeln

das Splitten ( wenn ein Hund bemerkt das bei einem Spiel zweier Hunde die Stimmung kippt , läuft er dazwischen um Situation zu beschwichtigen)

Diese Signale werden zur Vorbeugung von Konflikten, Bedrohungen und Problemen eingesetzt . Streß, Unruhe, laute Geräusche und viele andere unangenehme Situationen.

Es wurden 2 Jahre lang Beobachtungen von Turid Rugaas durchgeführt und festgestellt, das Welpen als erstes das Gähnen vom Tag ihrer Geburt an verwenden. Die anderen Signale kommen im Zusammenspiel mit der Mutter und den Geschwistern , später dann mit anderen Hunden. wenn sie 6-8 Wochen alt sind, beherrchen sie den größten Teil der Sprache.

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Der Hund sollte die Möglichkeit bekommen diese Signale während seines Aufwachsens auszuprobieren um sie später sicher einsetzen zu können. Deshalb ist es auch wichtig in der Welpenzeit auch mit älteren erfahrenen Hunden  Kontakt zu haben. Hunde die , die Möglichkeit haben Kontakt zu anderen Hunden aufzunehmen werden meistens sozialverträgliche Tiere mit der Fähigkeit , Konflikte zu lösen.

ACHTUNG !!

es gibt keinen Welpenschutz , das bedeutet nicht jeder ausgewachsene oder ältere  Hund kommt mit Welpen zurecht.

Drohgebärden bezeichnet man als distanzfordernde Signale,

das Zähnefletchen, Knurren, Bellen, den Scheinangriff und das Schnappen

Sie haben das Ziel , etwas auf Abstand zu halten und es durch diese Signale zu vertreiben.

Was der Hund an uns bedrohlich findet :

zorniges und aggressives Verhalten, das wir direkt auf sie zu gehen uns über sie beugen, sie anstarren, sie festhalten .

Der Hund wird als erstes versuchen zu beschwichtigen, haben Hunde einen Teil dieses wichtigen Kommunikationssystems verloren dann liegt es häufig am Menschen, die diese Signale nicht erkannt haben als solches und den Hund dafür bestraft haben und unbewußt dem Hund die Signale dadurch ab erzogen haben.

Wenn Hunde Symptome von Streß zeigen, kann dies verschiedene Gründe haben . Der Hund wird verschiedene Signale aussenden um zu versuchen seine umgebung zu beschwichtigen. wenn der Streß weiterhin zunimmt wird er schließlich zu distanzvergrößernden Signalen übergehen. er wird versuchen zu fliehen oder wenn er keine andere möglichkeit sieht sich zu verteidigen.

Daher ist es wichtig schon im Vorfeld auf die gesendeten Signale des Hundes zu reagieren und ihn aus der für ihn unangenehmen Situation zu bringen so das es erst gar nicht zu einer Verteidigung kommt.

„Gewalt bewirkt niemals was Gutes,      

weder bei Mensch noch bei Hunden“.

von Turid Rugaas

 

 

 

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Veröffentlicht unter Allgemein

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