Teil 3 artgerechte Ernährung

  Aufgepasst !

Teil 3 Artgerechte Ernährung unserer Hunde

 

Habt Ihr alle Eure Futtermittel angeschaut?

                                                         Wer nicht kann es ja jetzt noch nachholen.

Im 1. und 2. Teil haben wir uns mit der Verdauung unserer Lieblinge beschäftigt und die ernährungsphysiologische Zusammensetzung angeschaut.

 

Egal ob Rohfütterung (Barf), Feuchtfutter aus der Dose oder Trockenfutter, die Zusammensetzung sollte stimmig sein

Was ist eigentlich Barf?

Barf ist eine Abkürzung und über die Bedeutung streiten sich die Experten. Es gibt viele Übersetzungen aus dem englischen sowie amerikanischen Bereich. Auch in Deutschland gibt es keine einheitliche Übersetzung. Unter Hundebesitzern hat sich „biologisch artgerechtes rohes Futter“ und „Biologisch artgerechte Rohfütterung“ durchgesetzt.

Wichtig ist noch einmal zu betonen, dass Barf keine reine Fütterung von rohem Fleisch ist, sondern wir hier rohe Kost verfüttern. Das heißt rohes Fleisch, Gemüse, Obst, Ei, Salat, Knochen, Fisch, Innereien, Knorpel und Blut.

Alle Zutaten enthalten andere wichtige Nährstoffe, Vitamine und Mineralien und somit sollte auch Abwechslung auf dem Speisplan erfolgen.

Kurz sei noch erwähnt, dass bei der Rohfütterung in der Regel 2% des Körpergewichts zugrunde gelegt werden und ca. 20% der Tagesration aus pflanzlichen Anteilen bestehen sollten.

Hierbei handelt es sich wie bei allen Fütterungsempfehlungen um den durchschnittlichen Hund. Es kann also sein das Dein Hund mehr oder evtl. auch weniger als 2% vom Körpergewicht benötigt.

Weitere Informationen zu dem Thema Barfen findet Ihr in den unterschiedlichsten Online Barf Shops.

So und wem das jetzt alles viel zu anstrengend ist, der darf gern auch eine Dose öffnen, solange diese lebensmitteltauglich ist und der Fleischanteil mindestens 60% beträgt.

Das Produkt sollte frei von Konservierungsstoffen, genmanipulierten Zusätzen, Lockstoffen und Fettzugaben, Füllstoffen, Farbstoffen sowie keine Tier-, Soja-, Pflanzen- und Getreidemehle enthalten!! Hersteller von gutem Futter brauchen auch keine Tierversuche um ihr Futtermittel herzustellen!!

Schaut mal unter: www.fuettern-im-gleichgewicht.com

Und zum Schluss schauen wir uns das Trockenfutter nochmal an. Habt ihr schon mal erlebt, dass ein Wolf sein Fleisch zunächst trocknet bevor er es verspeist?

Unter Hundehaltern wird das Trockenfutter gern gefüttert, da es eine saubere Sache ist und kein großer Fütterungsaufwand damit verbunden ist. Weit verbreitet ist der Irrglaube, dass es gut für die Zähne ist und sich dann kein Zahnstein bildet.

Wenn wir uns noch einmal anschauen, dass unsere Hunde ihr Futter schlingen und das Gebiss aufgrund der anatomischen Gegebenheiten nicht in der Lage ist die Nahrung zu vermahlen, wo ist dann hier die reinigende Wirkung nachzuvollziehen?

Also kurz und knapp Trockenfutter ist nicht optimal aber okay, wenn auch hier die Zusammensetzung stimmt. Hoher Fleischanteil und das Produkt frei von Konservierungsstoffen, genmanipulierten Zusätzen, Lockstoffen und Fettzugaben, Füllstoffen, Farbstoffen sowie keine Tier-, Soja-, Pflanzen- und Getreidemehle enthalten!! Hersteller von gutem Futter brauchen auch keine Tierversuche um ihr Futtermittel herzustellen!!

Fazit:

Was immer ihr füttert, achtet bitte auf eine ordentliche Zusammensetzung der Zutaten. Nicht ohne Grund haben wir mittlerweile so viele Erkrankungen bei unseren Lieblingen, wie Krankheiten im Verdauungssystem, Störungen im Bewegungsapparat, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Nieren- und Lebererkrankungen und und und……

 Zum Schluss noch einige Buchempfehlungen zu diesem Thema:

Katzen würden Mäuse kaufen

Autor: Hans Ulrich Grimm

Hunde würden länger leben wenn

Autorin: Tierärztin Jutta Ziegler

Also hier und jetzt mal klicken

 

Nicht vergessen meldet euch für weitere Informationen und Angebote hier an.

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein

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